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dEdD.eu



In diesem Abschnitt von mauroandreolli.net findet ihr ein paar Infos zum Studio, in dem ich die Mastering- und Abmischarbeit meiner Aufträge durchführe, das Ende der Dinge (oder: dEdD). Gemeint sind hier die Schlussphasen einer jeden Musikproduktion, d.h. was der Herstellung des Trägers und seiner Erscheinung vorangeht. Die Inspiration zu diesem Namen kam durch einen sonderbaren Fall von Meta-TV-Serie: Innerhalb der Derrick-Episode Die Rolle seines Lebens (1986) wird eine Fernsehserie gedreht, deren Name eben "Das Ende der Dinge" ist.
dEdD    Ciak Die Rolle seines
                                        Lebens

Die ursprüngliche Ausrüstung des Studios stammt aus dem Jahr 1997, aus der Zeit der ersten offiziellen Masterings für Produktionen von Polygram Italia (Casino Royale, George McAnthony) und Dischi del Mulo (Ageo, Radiodervish). Seit jenem Power Macintosh 8100 mit Digidesign-Hardware und ganzen 4GB Speicherplatz wurde das Setup mehrmals umgeändert. Ich erwähne diese veraltete und heute absolut unbrauchbare Ausrüstung, weil sie jemandem vielleicht genau so sympathisch erscheinen wird, wie wenn man einem Trabant aus den 70er Jahren begegnet (womit wieder das Thema Deutschland berühren). Zusammen mit den Fotos hier unten ist dies auch der einzige Umschweif über die Ausrüstung, den ich mir erlaube, denn es gibt nichts sinnloseres, als das sogenannte gear aufzulisten, um einen bestimmten Qualitätsstandard zu garantieren. Worauf es ankommt und was u.U. den Unterschied ausmachen kann, das ist nicht ein bestimmtes Gerät an sich, sondern wie man es von Fall zu Fall anwendet. Auf Amateurniveau hingegen ersetzt die Ausrüstung oft die Zielsetzung.
TU   TH    TV

Nichtsdestotrotz ist es meine Angewohnheit, die Technikfragen sämtlicher Vorgänge den Musikern selbst und den Produzenten zu erklären, wobei es auch möglich sein wird, nicht nur auf die einzelnen Arbeitsschritte, sondern auch auf die verwendeten Konfigurationen einzugehen. Am Rande der Audio-Verfahren wird es mir ein Vergnügen sein, die Wissbegierde jener Musiktechnikfreunde zu befriedigen, die weitere Details zu Konvertern, Outboard-Equipment, Parallelverarbeitung usw. erfahren möchten.

Auf halber Strecke zwischen der Brianza, des italienischen Musik-Produktionsdistriktes in der Lombardei, und Bayern zu sein, hat die Entwicklung und die Verfeinerung der Arbeitsmethode von das Ende der Dinge. entscheidend beeinflusst. Die Äquidistanz zu diesen beiden Zentren der Musikausbildung und -produktion hat von Anfang an einen andersartigen Ansatz gefördert, der sich nicht auf die konventionellen Verfahren, die sich gerade verbreiteten, stützte, sondern auf die Entwicklung unabhängiger Kriterien und neuer Technikverfahren abzielte. Die Verwendung von Fertigeinstellungen ermöglicht es, auf eine begrenzte Zahl von Variablen einzugehen, nach jeweils einzigartigen Lösungen zu suchen lässt dagegen eine ganz andere Vielseitigkeit zu, was oft entscheidend ist bzw. das beste Endresultat hervorbringt.

Auch aus diesem Grund war dEdD öfter schon ein Vorreiter sowohl bei der Audiobearbeitung im engeren Sinn, als auch beim Organisationsansatz. Pionierarbeit ist im Übrigen Teil des Spiels, wenn es darum geht, unbekanntes Territorium zu erkunden, wie es bei dem Mastering damals der Fall war. Der unklare Begriff des Online-Mastering, das heute so weit verbreitet ist, ist hier dagegen insofern selbstständig entstanden, als es die natürliche Weiterentwicklung der Arbeitsmethoden, die dEdD seit je her angewandt hat, als sämtliche DAT-Bänder und Datenträger mit Privatkurier zwischen Italien und Europa unterwegs waren.
DA

Wie andernorts auf dieser Website erläutert, ist das Ende der Dinge von Apple Usa für die Herstellung und Lieferung von hochauflösenden Spuren an iTunes zertifiziert, die sogenannten MFiT, die das Label "Mastered for iTunes". kennzeichnet. Für weitere Infos zu diesem Format und zu vielen anderen Aspekten des Mastering- und Abmischprozesses schaut euch bitte die verschiedenen Subpages von mauroandreolli.net an oder geh direkt zu den contacts und schreib mir, bye!
MFiT    MFiT    FB



    

Deutsch von
Lorenzo Bonosi / interverba.eu

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